Wir bilden aus: Therapiehunde + + + Schulhunde + + + Besuchshunde + + + Behindertenbegleithunde + + + Assistenzhunde

Assistenzhunde und Servicehunde für Menschen mit Handicap

Die Ausbildung zum Assistenzhund/Servicehund ist eine Spezialausbildung, welche genau auf die Bedürfnisse des Menschen mit motorischen Einschränkungen zugeschnitten ist. Ein Assistenzhund ist Freund & Helfer zugleich. Er wird nur für Menschen mit Handicap ausgebildet. Der Hund übernimmt dabei zahlreiche Aufgaben im Alltag. Beispiele: Auf Zuruf Gegenstände bringen, Hilfe holen, im Haushalt helfen (aufräumen), beim Ausziehen helfen, Licht einschalten, Schubladen und Türen öffnen, Packtasche beim Einkaufen tragen, Bedienelemente wir Fahrstuhlknopf oder Ampelknopf drücken, aufheben von herunter gefallenen Gegenständen. Die Anforderungen an den Hund können so unterschiedlich sein wie die Behinderung. Damit ermöglicht er Menschen mit Handicap ein selbständigeres Leben und mehr Unabhängigkeit.

Entscheidungskriterien

  • Sie sind motorisch eingeschränkt, dass Sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind
  • Sie mögen Hunde
  • Sie sind trotz Behinderung in der Lage regelmäßig mit dem Hund „Gassi zu gehen“
  • Sie sind finanziell in der Lage Ihren Hund zu versorgen. (Futter, Tierarzt, Versicherung usw.)
  • Ihre Wohnung ist groß genug, möglichst mit Garten (oder nahe gelegenes Auslaufgebiet)
  • Ihr Hund bekommt ausreichende soziale Kontakte mit Artgenossen
  • Sie sollten sich zumindest um die Pflege und Grundversorgung kümmern können
  • Sie haben genügend Zeit sich um die Ausbildung zu kümmern
  • Es sind Personen vorhanden, die sich im Verhinderungsfall um Ihren Hund kümmern können

Umfang und Inhalt der Ausbildung

Dauer der Ausbildung: ca. 1,5 Jahre (je nach Intensität der Trainingseinheiten)
Ca. 150 Einzelstunden a`45 Minuten
Ca. 50 Gruppenstunden a`60 Minuten

Bevor wir mit der Ausbildung beginnen ist ein klärendes Vorgespräch bei Ihnen zu Hause erforderlich. Gemeinsam mit Ihnen legen wir den Ausbildungsumfang fest, das heißt die Dinge die Ihr Hund erlernen soll.

Zulassung zur Prüfung

Der Behindertenassistenzhund wird zur Prüfung zugelassen, wenn alle Aufgaben in der Zwischenprüfung mindestens mit der Note „Gut“ bestanden wurden.

Prüfungsrelevante Aufgaben

  • Der Hund wird in einem öffentlichen Gebäude an einem ruhigen Ort abgelegt. Der Hundeführer entfernt sich von seinem Hund. Dauerablage dieser Übung mindestens 5 Minuten. Während dieser Zeit ist es dem Hund nicht erlaubt aufzustehen oder Laut zu geben.
  • Der Hund bekommt vom Hundeführer ein anderes Signal z. Bsp. „Steh“.
  • Der Hund darf nichts Essbares vom Boden aufnehmen.
  • Der Hund darf nichts Essbares von Fremden annehmen. Ausnahme, die Freigabe des Hundeführers.
  • Futteraufnahme nur durch Signal des Hundeführers.
  • Handlungsunterbrechung durch Signal.
  • Der Hund soll sich der Geschwindigkeit des Hundeführers anpassen.
  • Wenn der Hundeführer vor dem Überqueren einer Straße stehen bleibt, setzt sich der Hund auf gleicher Höhe des Hundeführers hin.
  • Neutrales Verhalten bei auffälligen, ungewöhnlichen, entgegenkommenden Personen.
  • Neutrales Verhalten durch provozierende Artgenossen.
  • Durch Signal des Hundeführers, sofortige Spielunterbrechung mit Artgenossen.
  • Zuverlässiger Rückruf unter größtmöglicher Ablenkung
  • Der Hund muss die Grundsignale Sitz, Platz und Steh aus einer Entfernung von mind. 15 m einwandfrei ausführen. (einmalige Korrektur ist erlaubt)

Unsere Prüfung  entspricht dem internationalen Standard.

Bei der Auswahl eines geeigneten Hundes sind wir Ihnen gerne behilflich. Wir stehen in Kontakt mit eingetragenen Züchtern.

Kosten

Die Ausbildungskosten betragen ca. 8.500 €. Die Kosten können je nach Aufgabenstellung abweichen.

Wenn Sie den Wunsch nach einem Assistenzhund haben dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.